Verhalten und Abhängigkeit

Verhalten und Abhängigkeit

Frage 1

Werden Kinder lebhaft von Zucker; gibt es einen Zusammenhang mit ADS?

Antwort

Es gibt keinen Beweis dafür, dass Kinder von Zucker lebhaft werden oder dass es einen Zusammenhang mit ADS gibt.

In den vergangenen Jahren wurden mehrere wissenschaftliche Studien zum Zusammenhang zwischen Zucker und Hyperaktivität erstellt, woraus hervorgeht, dass Zucker nicht die Ursache von lebhaftem Verhalten ist. Es gibt auch keinen Beweis, dass es einen Zusammenhang zwischen Zucker und ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) gibt. ADS ist eine Kombination von schlechter Konzentration, Hyperaktivität, Ruhelosigkeit und Impulsivität. Dieses Syndrom ist in hohem Maße genetisch veranlagt und wird nicht von Zucker, Konservierungsmitteln oder Farbstoffen hervorgerufen.

Frage 2

Macht Zucker abhängig?

Antwort

Physiologisch gesehen gibt es keine Abhängigkeit von Zucker aber wohl die Liebe zu süßen Produkten.

Das Essen von großen Mengen Zucker entspringt einer Angewohnheit, die man sich selbst durch Konditionierung, also dem Verbinden von Anreizen mit „Liebe zu Süßem“, angelernt hat und hat nichts mit dem Zucker als solchem zu tun. Zucker hat also nichts mit Abhängigkeit zu tun. Von Abhängigkeit wird ausgegangen wenn ein starkes Verlangen, Entwöhnungserscheinungen und zunehmendem Bedürfnis die Rede ist. Darum werden Sie Zucker auch nicht auf der Liste der (potentiell) abhängig machenden Stoffe finden. Zu häufiges Naschen ist also eine Angewohnheit, die angelernt wurde.